Angelika Z., Jahrgang 1963

Erfahrungsberichte: Myasthenia gravis

Meine Myastenie wurde diagnostiziert im Februar ´02 .Eigentlich fühlte ich mich schon viel länger so schlapp und kraftlos. Da ich aber noch andere Autoimmunerkrankung habe und ich mich auch ständig auspauerte dachten meine Hausärztin und ich es läge daran.Doch dann hatte ich plötzlich diese Doppelbilder und ein Augenlid hing herunter und ich hatte das Gefühl es ist gelähmt.

Der erste Augenarzt meinte es sei alles o.k. Worauf ich erst mal nach Hause ging und dachte der hat wohl einen Vogel. Die zweite Augenärztin war da schon etwas genauer,schickte mich ins MRT und zum Neurologen.Da fand man nichts.Zwei Monate später holte ich mir bei einen anderen Neurologen ein zweite Meinung ein.Da hatte ich solch Glück, der hatte sofort gewusst, was ich habe.Er kannte diese Erkrankung.Er behandelte mich mit Mestinon und siehe da, die Doppelbilder verschwanden.

Doch brauchte ich immer mehr Mestinon, so das wir mit Kortison und Imurek anfingen. Imurek hab ich nicht vertragen, das wurde nach drei Wochen abgesetzt.Ich habe mich nach langen Info sammeln zur Thymektomie entschlossen.In der Charite Mitte gibt es einen erstklassigen Chirurgen Dr. Rückert, der mich sofort operierte.Mit drei ganz kleinen Schnitten an der linken Seite,mit dem Roboterassistenten war ich in sechs Stunden um 36 Gramm leichter. Nach vier Tagen war ich wieder zu Hause. Mestinon muss ich weiter nehmen und abwarten wie sich die Myastenie entwickelt.