Gerda T., Jahrgang 1945

Erfahrungsberichte: Myasthenia gravis

Bei mir fing alles mit einem fieberhaften grippalen Infekt an. Ich bekam ein Hängelid und sah leichte Doppelbilder, wenn ich in eine bestimmte Richtung blickte. Das Hängelid war abhängig von Streß und Aufregung. Ich suchte einen Augenarzt auf, der die Diagnose eines „nicht operationswürdigen Schlupflides“ stellte. Ein paar Tage später, als die Beschwerden immer noch nicht nachließen, ging ich zu meiner Hausärztin, die sofort auf die Diagnose „Myasthenie“ tippte (ihr Vater war selbst daran erkrankt!). Sie überwies mich umgehend zu einem Neurologen, der – nach den üblichen Untersuchungen – zu der gleichen Diagnose kam. Nun nehme ich Imurek und Kalymin ein und komme bestens damit zurecht. Ich hoffe, daß die Myasthenie in diesem Stadium bleibt (oder weniger wird). Mein Arzt macht mir berechtigte Hoffnungen. Die Zeit wird es zeigen.